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American Idiot Story

Geschrieben von Juliane Weber

Geschichte des Albums "American Idiot"

Im Grunde geht es um einen verwirrten, desorientierten, ängstlichen Jungen, der in einer Welt aus Missverständnissen gefangen ist. Er weiß nicht wo er hin soll und fühlt sich hoffnungslos und elend. Er, der "Jesus of Suburbia" ("Jesus der Vorstädte"), schreit eine Hymne hinaus in die Welt, um gehört zu werden. Er schreit, dass er kein amerikanischer Idiot sein will und stellt fest, dass er in die "Redneck Agenda" gesteckt wurde und er nichts tun kann, um das zu ändern. Er ist alles leid und beschließt sein altes Leben aufzugeben und fortzugehen. Auf der Straße wird er zwar immer noch von der Gesellschaft gemieden, aber er fühlt sich dort trotzdem ein wenig selbstbewusster und glücklicher. Doch sein Glaube in die Welt ist bereits abgestorben und er schreit wieder auf. JOS hat nun das Glück verlassen, er hat keinen Ort, wo er hin kann und niemanden, der sich um ihn kümmert. Er läuft immer weiter. Mit der Zeit bekommt JOS Hirngespinste und er verliert langsam seinen Verstand. Er glaubt nicht mehr an sich selbst und ist nicht mehr der Jesus of Suburbia; er ist einfach nur noch da. Doch dann trifft er St. Jimmy, den härtesten, bösesten Typ der Gegend, der auch auf der Straße lebt, jedoch alles weiß, alles sieht, keine Angst hat zu töten und ziemlich überheblich ist. Man könnte ihn als Gegenstück zu JOS bezeichnen, der absolut unschuldig und unerfahren in diese Dinge hineinrennt. JOS verlässt sich auf Jimmy, um nicht verrückt zu werden. Die beiden hängen zusammen rum und nehmen Drogen. Dann treffen sie ein rebellisches Mädchen, das sich Whatsername nennt. Für JOS ist es Liebe auf den ersten Blick und eine Wendung seines Gefühlslebens: Neue Gefühle, neuer Geisteszustand, neue Umgebung. Doch die Beziehung geht nicht gut. Whatsername schreibt in einem Abschiedsbrief an JOS, dass er sich nicht genug bemüht und dass er nicht der ist, der er glaubt zu sein. Sie erklärt ihm, dass er zu dem wurde, was er immer gehasst hatte und verlässt ihn. Also ist JOS wieder allein, ohne Freunde, ohne Zuhause, ohne Job, traurig und allein auf der Straße, er hat das einzige Mädchen, das er jemals geliebt hat verloren und ist wieder am Anfang. Er erkennt, dass Weglaufen nicht die Lösung war, und es ihm in einer anderen Umgebung auch nicht besser geht. So beschließt er, das Leben auf der Straße und St. Jimmy hinter sich zu lassen. JOS hat nun einen Job gefunden, aber die Menschen kümmern sich noch immer nicht um ihn. Er wäre lieber bei seinen Freunden der "Underbelly" und fühlt sich abgeschottet und wieder allein, so dass er wieder weggeht. Er hofft immer noch Whatsername wiederzusehen und hört noch in seinem Kopf, wie sie sagt:" Keiner mag dich, alle haben dich verlassen". Er sieht nun alles ein, und beschließt nach Hause zu gehen, nicht wissend, ob er dort glücklich oder traurig sein wird. Er lebt weiter und ist einfach da. Zu Hause bedauert er noch lange den Verlust von Whatsername. Es ist schon so lange her, dass er sich nicht einmal mehr an ihren Namen erinnern kann. Er fragt sich, was mit ihr passiert ist. Alles, was er noch von ihr hat, sind die Erinnerungen an sie. Er versucht sie und den Schmerz, den sie ihm zugefügt hat zu vergessen, jedoch nicht die Zeit auf der Straße, da er diese als eine Erfahrung sieht, aus der er gelernt hat.


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